Kala Namak Salz, Rot gelbes Etikett mit Korkdeckel von MaMaJu

Kala Namak – Salz mit Ei-Aroma

Das Kala Namak Salz stammt aus Indien oder Pakistan, wo es ursprünglich in der ayurvedischen Küche Anwendung findet. Obstsalate, aber auch Würzsoßen wie Chutneys oder Raitas werden mit dem rosafarbenen Salz verfeinert. Trotz dessen Färbung nennt man das Kala Namak auch Schwarzsalz. Warum? Das weiß wohl niemand so recht.

Kala Namak wird traditionell hergestellt, indem man Steinsalz mit Harad-Samen (den Früchten des Terminalia Chebula-Baumes) verkocht. So entsteht ein Salz, dass schwefelig riecht und ein eiähnliches Aroma in die damit gewürzten Speisen bringt.

Der Geruch des Salzes ist recht streng, doch sollte man sich davon nicht abschrecken lassen. Der Ei-ähnliche Geschmack in den zubereiteten Lebensmitteln ist sehr viel dezenter und fein am Gaumen. Also keine Angst!

Gesundheitlicher Aspekt

Das Kala Namak Salz stellt bei einer bestimmungsgemäßen Verwendung in der Küche keine gesundheitliche Gefahr dar. Dies ergab eine Untersuchung des Bundesinstituts für Risikobewertung (BfR) aus dem Jahr 2003. Untersucht hat man dies, weil im Kala Namak Spuren von Schwefelwasserstoff vorkommen. Doch wie immer gilt: die Dosis macht das Gift😊. Beim Kala Namak ist der enthaltene Schwefelwert so gering, dass er noch nicht einmal auf der Verpackung gekennzeichnet werden muss. Kein Grund zur Sorge also!

Einsatz in der Veganen Küche

Vegan oder nicht – immer mehr Menschen reduzieren ihren täglichen Konsum an tierischen Produkten – ob aus gesundheitlichen oder ethischen Gründen.

Aber ganz ohne Ei? Was jetzt?

Beim Backen kennt man viele pflanzliche Alternativen, um die Eigenschaften der Eier im Teig zu ersetzen. Zum Lockern von Teigen dienen Backtriebmittel, als bindendes Element findet z.B. Apfelmus oder Banane Anwendung. Die schöne Gelbfärbung lässt sich durch Zugabe von Kurkuma erzielen.

Beim Imitieren des Eigeschmacks hilft aber nur eins: Kala Namak Salz.

Fazit:

Als vegan lebender Mensch macht es mir Freude gewohnte Geschmäcker aus meiner Kindheit nachzubauen. Zwar ist der Geruch des Salzes recht streng, die gewürzten Speisen schmecken jedoch nur mild nach Ei.

Zum Frühstück einen herzhaften Tofu, der in Geschmack und Konsistenz dem Rührei sehr ähnlich ist – mmh! Auch in rein pflanzlichen Quiches und Kuchen lässt sich dank Kala Namak ein Hauch Ei-Aroma zaubern. Das bringt Abwechslung auf den Tisch und leistet einen Beitrag zum Schutz von Tier und Umwelt.

Wer Lust bekommen hat ein neues Geschmackserlebnis zu kreiiren: im Shop gibt es unser stylisches MaMaJu-Kala Namak Salz aus Pakistan – im hochwertigen Korkenglas!

Und die passenden Rezepte liefern wir natürlich auch dazu: Rührtofu und vegane Spargel-Kartoffel-Quiche… – stay tuned und schaut was da noch alles kommt😊.

Viele Grüße,

Eure Margot

Kommentar verfassen

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.