Wintersonne

Vitamin D: Hol Dir die Sonne in Dein Winterherz

Erster Schnee, Weihnachtslichter in der Dunkelheit und der Duft frisch gebackener Plätzchen – so richtig vermisse ich die endlosen Sommertage auf meiner Terrasse noch gar nicht. Mein Körper aber schon. Er sehnt sich nach dem Sonnenvitamin D wie die schwangere Frau nach der Essiggurke während sie gerade am Schokolebkuchen mümmelt.

Der menschliche Körper produziert eigenständig Vitamin D, ausreichend UVB-Sonneneinstrahlung vorausgesetzt. Leider scheint die Sonne in Deutschland nur 6 Monate im Jahr stark genug, um uns Menschen ausreichend zu versorgen – von April bis September. In dieser Zeit sollten wir die Mittagssonne nutzen. Kleidung und Sonnencreme behindern die UVB-Strahlungsaufnahme zusätzlich. Mein Rat: Sucht nach einem guten Mittelweg, dann ist auch der Hautarzt eures Vertrauens nicht entsetzt.

Künstliche Sonne im Winter?

Der Besuch eines Solariums ist keine gute Lösung. Zwar saugt euer Körper hier UVB-Strahlung auf, bekommt aber auch krebsfördernde UVA-Strahlung ab, sogar bis zu 10mal mehr als in der normalen Sonne. Also besser nicht!

Kann man da was essen?

Jein. Es gibt wenige Lebensmittel, die uns Menschen mit Vitamin D versorgen. Dazu zählen Lebertran (iihh) und einige Fische wie Heringe (ohh). Für alle Vegetarier/Veganer könnten mit UV-Licht bestrahlte Pilze eine gute Vitamin D-Quelle ergeben. Tests sind positiv verlaufen, doch leider gibt es die Pilze noch nicht im Handel zu kaufen.

Was nun?

Um nicht auf das für Knochengesundheit, Immunsystem und Muskeln so wichtige Vitamin D zu verzichten, fallen mir zwei Lösungen ein:

  1. Nach Rio de Janeiro auswandern. Da ist die Sonne ganzjährig stark genug, um uns ausreichend zu bescheinen. Oder:
  2. Von Herbst bis ins nächste Frühjahr supplementieren wir das fehlende Vitamin. Wer keine Tabletten schlucken will, kann ganz unkompliziert Tropfen einnehmen, die sogar rein pflanzlich (vegan) angeboten werden. Da freut sich die Leber vom Tran, oder so ähnlich!

Wieviel Vitamin D braucht mein Adonis-bzw. Aphrodite-Körper?

Die Empfehlungen für eine optimale Vitamin D-Zufuhr variieren ziemlich stark. Für Erwachsene zwischen 18 und 65 Jahren empfiehlt der D-A-CH-Referenzwert (Deutschland/Österreich/Schweiz) pro Tag 800 IE (internationale Einheiten). Alternative Zufuhrempfehlungen sprechen von bis zu 2.000 IE. Faktoren wie die Einnahme bestimmter Medikamente, Übergewicht und zunehmendes Alter können den individuellen Bedarf sogar noch erhöhen.

Mein Fazit:

Kein Vitamin D ist auch keine Lösung. Ich habe mir vegane Vitamin D3 Tropfen besorgt. Sobald es Pilze gibt, die zur Versorgung dienen, steige ich um. Denn ich liebe Pilze….

Viele Grüße,

Eure Margot

 

Und falls Ihr noch nach einem passenden Winterpunsch sucht (ganz ohne Vitamin D, leider), dann habe ich noch eine schnelle Rezeptidee als Video für Euch!

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